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Behandlungsverlauf

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine gezielte, individuelle Behandlungsplanung zu deutlichen Erfolgen führt - besonders, wenn Ihr Angehöriger die Behandlung aktiv mitplant. Voraussetzung für die Aufnahme Ihres Angehörigen bei uns ist die Volljährigkeit, weitere Altersbeschränkungen gibt es nicht. Behandelt werden bei uns nur Männer. Neben der Diagnose der Abhängigkeitserkrankung selbst mit all ihren unmittelbaren Auswirkungen auf Körper, Psyche und soziales Leben gehen wir natürlich auch auf die weiteren Begleit- und Folgeerkrankungen ein.


Ein wichtiges Behandlungsziel ist die Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Erwerbsfähigkeit und die Wiedereingliederung Ihres Angehörigen in Arbeitswelt und Gesellschaft.
Wichtig dafür sind das Erarbeiten einer Einsicht über Entstehung und Aufrechterhaltung der Abhängigkeit, das Erlernen einer positiven abstinenten Lebensweise und der Aufbau von Fähigkeiten zur Rückfallvermeidung.
Wir unterscheiden nach Abschluss der gründlichen Eingangsdiagnostik kurz-, mittel- und langfristige Ziele, die wir entsprechend der individuellen Ausgangslage Ihres Angehörigen gemeinsam mit ihm angehen. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach den Eingangsvoraussetzungen und den Erfor-dernissen des Einzelfalles. Dabei gilt der Grundsatz, dass eine Behandlung so kurz wie möglich aber so lange wie nötig dauern soll. Es ist dabei möglich, stationäre, teilstationäre und ambulante Rehabilitation zu kombinieren.

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